Mehr als nur Käse – Sommerlager in Holland

Dieses Jahr zog es uns gen Norden, auf den Pfadfinderzeltplatz Bieslandse Bos, 10 km südlich der niederländischen Porzellanstadt Delft, um dort unser Sommerlager zu verbringen. Das bekannt ebene Land lud förmlich dazu ein die Fahrräder mitzunehmen und dadurch unseren Aktionsradius zu erweitern. Entsprechend oft kamen die Räder auch zum Einsatz.
Durch die großzügige Unterstützung der Spedition Hartmann brachten unsere beiden Trucker Christian „Wolle“ Engers und Timo Hilse nicht nur das Material, sondern auch einen Großteil der Fahrräder sicher ans Ziel.
Wie an der Küste nicht unüblich wechselte das Wetter stetig von strahlendem Sonnenschein zu leichten Schauern oder auch gelegentlichen heftigen Regenfällen. Doch getreu dem Motto "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" ließen wir uns davon nicht beeindrucken, sondern passten unser Programm einfach der Wetterlage an.
So konnten wir in der ersten Woche eine ganze Reihe an Lagerbauten errichten, einen Kurztrip nach Delft unternehmen, bei strahlendem Sonnenschein in Scheveningen ein Bad in der Nordsee nehmen oder uns an einem der nahen Badeseen vergnügen. Doch der Höhepunkt für die meisten war wohl der Tagesausflug nach Amsterdam. Dort stand zunächst eine Grachtenfahrt mit vielen Hintergrundinformationen zur niederländischen Haupstadt auf dem Programm. Im Anschluß trennten wir uns nach Interessenlage in Gruppen auf und erkundeten die Amsterdamer Sehenswürdigkeiten. Neben dem Anne-Frank-Haus wurden dabei das interaktive Naturwissenschaftliche Museum "Nemo" oder ein weltweit agierender Getränkehersteller besucht.
Die Tage ließen wir bei stimmungsvollen Lagerfeuerabenden ausklingen, welche wir bei stärkerem Regen kurzerhand in unsere Jurte verlegten.
Am Montag der zweiten Woche schwangen sich alle aufs Fahrrad: die Zwei-Tages-Tour stand auf dem Programm. Und anders als in vielen Jahren zuvor, zelteten alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Julia Kasper und Eric Altenhofen transportierten Iso-Matten, Schlafsäcke, Grillgut und Getränke zu den beiden Zielen. Beim Grillabend einen Tag später hatten sich alle  viel über die Radwege, die Markierungen, das schöne Meer und die jeweiligen Lagerplätze zu erzählen. Ganz überrascht waren die Platzverwalter. Sie staunten über die vielen leckeren Salate, Fleisch- und Käsespezialitäten und die Pfannkuchen mit Nuss-Nougat-Creme.
Am vorletzten Lagertag vergnügten sich Jung und Alt in einem nahegelegenen Vergnügungspark und einem Erlebnisbad mit gefühlten drei Wasserrutschbahnen aller Art. Ein gemeinsamer Lagerfeuerabend mit Pfadfinder-, Spaß- und Fahrtenliedern aus sechs Jahrzehnten, begleitet von Philipp Pies, Olli Buitkamp und Christoh "Howie" Speich beschloss ein rundum gelungenes Sommerlager, das von Peter Joras souverän geleitet wurde. Innerhalb von fünf Stunden waren Zelte und Gepäck verpackt und in Lkw und Bus geladen. Weitere fünf Stunden später erreichte die 30-köpfige Truppe wieder das oft besungene heimatliche Städtchen am Rhein. Allen die mitgeholfen haben daß es 13 unvergessliche Tage waren ein herzliches "Bedankt!".

Bilder vom Lager sind in der Bildersammlung zu finden.

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